Konfi - Deine Zeit.

Raus aus dem Alltag. Rein in die Konfi-Zeit.

Die Konfi-Zeit ist ein besonderes Angebot für dich. Du bist eingeladen, neue Leute kennenzulernen, über das Leben und den Glauben zu sprechen, gemeinsam unterwegs zu sein und Kirche zu erleben.

Du musst nichts wissen. Du musst nicht getauft sein. Aber du kannst mitmachen. Und am Ende entscheidest du selbst, ob du dich konfirmieren lassen willst oder nicht. Beides ist möglich.

Du hast vielleicht schon Post von uns zur Konfi-Zeit bekommen. Selbst wenn du keine persönliche Einladung erhalten hast, kannst du trotzdem mitmachen. Frag einfach in der evangelischen Kirchengemeinde in deiner Nachbarschaft nach – du bist willkommen!

Zur Gemeindesuche

Deine Fragen zur Konfi-Zeit.

Was ist die Konfi-Zeit?

Konfi-Zeit ist Zeit für dich, deine Fragen, dein Leben und deinen Glauben. Du triffst andere Jugendliche, ihr redet über Gott und die Welt, macht Aktionen, geht gemeinsam auf Freizeiten oder unternehmt etwas in der Gemeinde. Dabei musst du nicht alles wissen oder schon an alles glauben. Du darfst fragen, zweifeln, glauben, lachen, entdecken – so wie du bist.

Was ist eigentlich Konfirmation?

Die Konfirmation ist ein festlicher Gottesdienst am Ende der Konfi-Zeit. Du wirst gesegnet und sagst „Ja“ – zu Gott, zu deiner Taufe und zu dem, was du glaubst. Ob du das möchtest, entscheidest allein du am Ende der Konfi-Zeit. Deine Familie und Freund:innen sind herzlich eingeladen – ein besonderer Tag für dich und alle, die dir wichtig sind.

Muss ich getauft sein, um bei der Konfi-Zeit teilzunehmen?

Du kannst bei der Konfi-Zeit mitmachen, auch wenn du noch nicht getauft bist. Wenn du dich während der Konfi-Zeit taufen lassen möchtest, ist das möglich. Um am Ende der Konfi-Zeit deine Konfirmation zu feiern, brauchst du dann allerdings die Taufe – aber du hast Zeit, das für dich zu entscheiden. Entscheidest du dich dafür, kannst du die Möglichkeiten mit dem Konfi-Team und deiner Familie besprechen.

Wie läuft die Konfi-Zeit konkret ab?

Die Konfi-Zeit wird von deiner Kirchengemeinde organisiert. Deshalb wird sie überall unterschiedlich gestaltet. Meist dauert sie ein bis zwei Jahre. Manche Gemeinden starten schon in der Grundschulzeit in das erste Konfi-Jahr. 

Was häufig dazugehört:

  • regelmäßige Gruppentreffen (z. B. wöchentlich, blockweise, z.B. einmal pro Monat an einem Samstag oder als Kompaktkurs in den Schulferien)
  • gemeinsame Freizeiten oder Ausflüge
  • Gespräche über Glauben und Leben
  • Besuche und Gestaltung von Gottesdiensten
  • kreative oder soziale Projekte

Wann geht die Konfi-Zeit los?

Wann es losgeht, erfährst du von deiner Kirchengemeinde. Das ist überall unterschiedlich. Der Start in die Konfi-Zeit ist meistens in der 7. oder spätestens Anfang der 8. Klasse.
In manchen Gemeinden ist das erste Konfi-Jahr schon in der 3. Klasse und das zweite Konfi-Jahr dann in der 8. Klasse.
Egal wann es losgeht – die Konfirmation steht am Ende und wird meistens in der 8. Klasse gefeiert.

Was bringt mir das Ganze?

Die Konfi-Zeit wird eine Zeit für dich mit anderen: um Neues auszuprobieren, neue Leute zu treffen, gemeinsam Spaß zu haben und dich mit dir selbst und dem Glauben auseinanderzusetzen. Viele sagen später: Es war eine der wichtigsten Erfahrungen in ihrer Jugend.

Ist das sowas wie Schule?

Konfi-Zeit ist anders. Noten und Tests spielen keine Rolle. Auf vielfältige und kreative Weise wirst du dich mit Themen beschäftigen, die wichtig sind – für dich, für andere, fürs Leben. Wenn du dich entscheidest mitzumachen, ist Verlässlichkeit für dich und die Gruppe natürlich wichtig und wertvoll.

Wer macht die Konfi-Zeit?

Pfarrer:innen, Jugendreferent:innen oder Diakon:innen. Und häufig gestalten auch Jugendliche mit, weil sie selbst ihre Konfi-Zeit positiv erlebt haben. 

Was, wenn ich bisher nur wenig mit Kirche zu tun hatte?

Du bist herzlich willkommen. Wenn du offen oder neugierig bist und Lust hast, dich auf die Gruppe einzulassen, bist du genau richtig.

Kann ich mich mit meinen eigenen Themen einbringen?

Die Themen ergeben sich oft aus dem, was euch als Gruppe interessiert. Mitgestalten ist ausdrücklich erwünscht.

Kann ich auch einfach mal reinschnuppern?

Viele Gemeinden ermöglichen einen Einstieg mit Schnuppertreffen oder Infoabenden.

Was, wenn ich mich am Ende doch nicht für die Konfirmation entscheide?

Das ist völlig in Ordnung. Die Entscheidung liegt bei dir.

FAITH.

Es geht um deine Fragen und darum Neues zu entdecken. Um das, was du glaubst – oder vielleicht auch nicht.

FUN.

Gemeinsame Erlebnisse, Aktionen und eine gute Zeit – oft ganz anders, als du es dir vorstellst.

FRIENDS.

Du bist in einer Gruppe unterwegs. Ihr seid nicht gleich – aber zusammen.

Gut informiert: Was Sie als Eltern wissen möchten.

Was ist die Konfi-Zeit überhaupt?

Die Konfi-Zeit ist ein wertvolles Angebot für Jugendliche in einer Phase, in der vieles im Umbruch ist. Sie schafft Raum für Fragen, für Austausch und für die Entwicklung eines eigenen Standpunkts – im Glauben und im Leben.

Konfi-Zeit heißt: Gemeinschaft erleben, sich mit zentralen Themen des christlichen Glaubens und des Lebens auseinandersetzen, Verantwortung übernehmen, über Werte nachdenken und Kirche als offenen Ort kennenlernen. Sie bietet Orientierung und begleitet Jugendliche auf einem Stück ihres Weges.

Die Gestaltung der Konfi-Zeit liegt in den Händen der jeweiligen Kirchengemeinde. In der Regel beginnt sie im 7. oder 8. Schuljahr und dauert etwa ein Jahr.
In manchen Kirchengemeinden findet das erste Konfi-Jahr schon in der 3. oder 4. Klasse statt und heißt dann Konfi3 oder Konfi4. Bis zum zweiten Konfi-Jahr in der 8. Klasse gibt es meist einzelne Aktionen. Beim Konfi3 oder Konfi4 stehen neben der Fragen der Kinder oft biblische Geschichten, kreative Aktionen und die Zeit in der Gruppe im Mittelpunkt.

Muss mein Kind getauft sein?

Ungetaufte Jugendliche sind bei der Konfi-Zeit herzlich willkommen.
Wenn Ihr Kind während dieser Zeit merkt: „Das ist mein Weg.“, kann es sich gerne taufen lassen.
Für die Konfirmation am Ende der Konfi-Zeit ist die Taufe Voraussetzung – sie kann also ganz bewusst Teil des Weges sein oder im Rahmen des Konfirmationsgottesdienstes stattfinden.

Wann und wie wird mein Kind eingeladen und wie erfolgt die Anmeldung?

Die Einladung zur Konfi-Zeit wird direkt von der Kirchengemeinde an die Jugendlichen verschickt. In der Regel geschieht das ein paar Monate vor dem Start der Konfi-Zeit. Der Zeitpunkt variiert je nach Kirchengemeinde.

Sollte Ihr Kind keine Einladung erhalten haben, melden Sie sich einfach im Gemeindebüro vor Ort.

Hier können Sie herausfinden, welche Kirchengemeinde für Sie zuständig ist: Zur Gemeindesuche

Auch ein späterer Einstieg ist vielen Fällen möglich. Zögern sie nicht, nachzufragen.

Mein Kind hat besondere Bedürfnisse – kann es trotzdem an der Konfi-Zeit teilnehmen?

Die Konfi-Zeit ist offen für alle Jugendlichen.

Die Konfi-Zeit soll ein Ort sein, an dem sich alle Jugendlichen wohlfühlen und mit ihren Möglichkeiten teilnehmen können – unabhängig von Einschränkungen oder individuellen Voraussetzungen.
Ob körperliche oder kognitive Beeinträchtigungen, psychische Belastungen, chronische Erkrankungen oder besondere Terminherausforderungen (z. B. durch Leistungssport): Sprechen Sie die Verantwortlichen in Ihrer Gemeinde gerne frühzeitig an.

Gemeinsam kann vieles angepasst oder individuell gelöst werden – damit Ihr Kind die Konfi-Zeit als gute und bestärkende Erfahrung erleben kann.

Wie wird mein Kind geschützt?

In der Konfi-Zeit achtet die Gruppenleitung darauf, dass sich alle Kinder und Jugendlichen sicher, wohl und respektiert fühlen. Alle dürfen mitmachen, niemand soll gemein behandelt werden. Die Erwachsenen passen auf, dass niemand sich ausgeschlossen fühlt, geärgert oder verletzt wird. Wenn ein Kind oder Jugendlicher traurig ist, Angst hat oder Hilfe braucht, kann er oder sie zu jedem Erwachsenen kommen!

Im Schutzkonzept der Kirchengemeinde ist aufgeführt, wie die Kirchengemeinde Kinder und Jugendliche vor übergriffigem Verhalten schützt und an wen man sich wenden kann, wenn mal was Doofes passiert.

Was kostet das?

Für Freizeiten, Ausflüge oder Materialien können Kosten entstehen – dies ist je nach Gemeinde unterschiedlich.
Dies sollte natürlich kein Hindernis darstellen und im Bedarfsfall wird gemeinsam eine Lösung gefunden. Viele Gemeinden oder auch die Diakonie unterstützen – unbürokratisch und diskret.

Kann ich mir die private Feier leisten?

Wie Sie diesen besonderen Tag gestalten, entscheiden Sie ganz persönlich und mit ihrem Kind – im Rahmen dessen, was für Sie stimmig und möglich ist. Ob im kleinen Kreis oder größer. Beides ist schön und richtig.
Was zählt, ist, was dieser Tag für Ihr Kind bedeutet.

Falls Sie sich unsicher sind oder Fragen haben - sprechen Sie gerne Ihre Kirchengemeinde an. Sie unterstützt mit offenen Ohren und Erfahrung.

Wie kann ich mein Kind begleiten?

Indem Sie im Gespräch bleiben, Interesse zeigen – und Vertrauen schenken. Die Konfi-Zeit ist eine gute Gelegenheit, ins Gespräch zu kommen über das, was wirklich zählt.
Wenn das erste Konfi-Jahr schon im Grundschulalter stattfindet, ist Elternmitwirkung oft erwünscht.

Wie ist der Kontakt zur Gemeinde?

Die Konfi-Zeit wird von Ihrer Kirchengemeinde vor Ort organisiert. Pfarrer:innen, Diakon:innen, Jugendreferent:innen oder ehrenamtliche Mitarbeitende begleiten Ihr Kind – persönlich, verbindlich und wertschätzend.
Wenn Sie Fragen haben, können Sie sich jederzeit an Ihre Gemeinde wenden.

Wie oft trifft sich die Konfi-Gruppe?

Das hängt vom Konzept der Kirchengemeinde ab – manche Gruppen treffen sich wöchentlich, andere regelmäßig an Samstagen oder an bestimmten Projekttagen.
Hinzu kommen oft Freizeiten, Gottesdienste oder besondere Aktionen. Ihre Gemeinde informiert Sie dazu rechtzeitig.

Muss ich als Elternteil selbst Kirchenmitglied sein?

Auch wenn Sie selbst nicht getauft oder nicht (mehr) Mitglied der Kirche sind, kann Ihr Kind an der Konfi-Zeit teilnehmen.

Die Konfi-Zeit möchte Raum geben, Neues kennenzulernen, eigene Fragen zu stellen und einen persönlichen Zugang zu finden - mit Respekt gegenüber persönlichen Entscheidungen oder verschiedenen Lebensentwürfen.

Muss mein Kind regelmäßig in den Gottesdienst?

In vielen Kirchengemeinden gehört der Besuch von Gottesdiensten zur Konfi-Zeit dazu. Aber: Es geht dabei darum, Gottesdienste zu erfahren und mitzugestalten.
Der Gottesdienst wird zum Teil des gemeinsamen Weges – als Raum für Fragen, Eindrücke und manchmal auch Überraschungen.

Deine Gemeinde vor Ort

Du willst wissen, welche Kirchengemeinde für dich zuständig ist? Hier findest du es mit wenigen Klicks heraus:

Zur Gemeindesuche